Internationales Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen

Internationales Abkommen gegen das Verschwindenlassen

MenschenrechteDas Internationale Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen vom 20. Dezember 2006 ist ein rechtsverbindliches Abkommen, das sich mit der Problematik von vermissten und verschwundenen Personen befasst. Das Verschwindenlassen von Personen ist eine Menschenrechtsverletzung für die es in diesem Übereinkommen keine Ausnahmesituation gibt. Es zählt zu den Internationalen Menschenrechtsübereinkommen der Vereinten Nationen.

Mit der Hinterlegung der 20. Beitritts- bzw. Ratifikationsurkunde beim Generalsekretär der Vereinten Nationen ist dieses Abkommen 30 Tage später, am 23. Dezember 2010, in Kraft getreten. Gegenwärtig (Stand 9. Juli 2013) ist der Vertrag von insgesamt 92 Staaten unterzeichnet und von 39 ratifiziert worden.

Deutschland hat das Übereinkommen bereits am 26. September 2007 unterzeichnet und die Ratifikationsurkunde am 24. September 2009 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt. Damit ist es in Deutschland ebenfalls am 23. Dezember 2010 in Kraft getreten.